Stadtumbau Berlin Ost und West  

 

Stadtumbau Ost und West

Aktuelles


Ein Sonderheft zum Volkspark
Nachhaltig: die neue Waldkita feierte Richtfest

Charlie: "Rap im Park" und andere Geschichten aus dem Gartendenkmal Volkspark Jungfernheide

Zeitung zum Stadtumbau im Charlottenburger Norden mit ihrer 5. Ausgabe
August 2019

Er ist der zweitgrößte Berlins: der Volkspark Jungfernheide. Durchzogen von Wasserläufen, geprägt vom Jungfernheideteich und dem weithin sichtbaren Wasserturm, bietet diese Grünanlage zwischen Saatwinkler und Heckerdamm alles, was zur Nah-Erholung gehört: Ruhe, Bewegung und Kultur – und das für alle Altersgruppen. Kleiner Insider-Tipp: Erkunden lässt sich der Park mit der von Jugendlichen entwickelten App am besten entlang des Hufeisenweges. Den hatte schon Landschaftsarchitekt Egon Barth vor 100 Jahren angelegt und ganz im Sinne der Weimarer Verfassung bei der Gestaltung den Fokus auf die Kinder gerichtet. Sie sollten sich hier in Stadt-Nähe erholen, gesunde Luft atmen und so die schlimmen Entbehrungen des Krieges überwinden. Dank des Progamms Stadtumbau und der steten Arbeit des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf wird dieser Ansatz aufs Neue belebt. Nicht umsonst ergriff Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann am Tag der Städtebauförderung die Chance, Interessierte durch den Park zu führen und sie anschließend zu einer Zukunftswerkstatt einzuladen. 

Konnte im vorigen Jahr bereits das Familienzentrum mit Stadtumbaumitteln eine neue Heimat am Park beziehen, so wächst neben dem Jungfernheideteich gerade eine neue Kita quasi aus dem Waldboden. Der Bezirk gibt hier 4,5 Mio. Euro aus, um für 100 Kinder eine Betreuung zu ermöglichen, deren oberstes Prinzip Nachhaltigkeit ist. Das Gebäude besteht komplett aus Holz, wird mit Erdwärme beheizt und direkt auf alten Fundamenten errichtet, sodass kein neuer Boden versiegelt wurde. Demnächst erhält der Weg zur Kita über Mittel aus dem Programm Stadtumbau eine energiesparende Beleuchtung, was das „Elterntaxi“ überflüssig macht, weil die Kinder zu Fuß kommen. Welche weiteren Pläne Bezirk, Senat und vor allem die Anwohner haben, lesen Sie u.a. im Charlie. Und hier noch ein tolles Video, das Jugendliche der benachbarten Anna-Freud-Schule gedreht und mit eigenem Rap-Song untermalt haben. Das Klicken lohnt sich!

In der aktuellen Zeitung über den Stadtumbau „Charlottenburger Norden“ geht es in der 5. Ausgabe wiederum um die Neugestaltung des Gebietszentrums Halemweg. Am 29. August werden Anwohner und Jury auf die 6 Entwürfe der Architekturbüros schauen und überlegen, welche Ideen in die engere Wahl gelangen und verfeinert werden sollten.

Last but not least widmet sich Charlie als Stadtteilzeitung natürlich den Bewohnerinnen und Bewohnern, insbesondere jenen, die mit viel Engagement dazu beitragen, dass der Zusammenhalt weiter wächst. 

Download 5. Ausgabe „Charlie“

Von: B. Gericke / Redaktion Stadtumbau

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